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Donnerstag, 18. Oktober 2012

Marinierte Putenmedaillons

Nachdem ich nun lange überlegt hatte, welches Fleisch ich zum Couscous machen kann, habe ich mich gestern für Pute entschieden - besonders auch im HInblick auf das Essen-unter-500 kcal-Motto dieser Woche. Hier also meine Rezept:


Zutaten

400 g Putenmedaillons

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Koriander, gemahlen
1 TL Meersalz
1 TL Chiliflocken
1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft

Zubereitung

Alle Zutaten - außer die Pute - in einen Frischaltebeutel tun und diese vermischen. Anschließend die Pute mit hineingeben und im Beutel etwas "kneten". Den Beutel luftdicht verschließen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Dann anbraten und essen. Ich mag's und ist superpraktisch auch als Mittagessen für's Büro kalt mit Salat kombinierbar.

Guten Hunger!

Die Putenmedaillions haben einen Gesamtwert von 520.60 kcal

Montag, 15. Oktober 2012

Lynn's Chicken Wings

Seit ich meinen Freund kenne - und dieser für sein Leben gern Hühnchen ist - musste ich mich gezwungenermaßen mit der Zubereitung von Geflügel befassen. Erst nur widerwillig - keine Ahnung, warum ich in den letzten Jahren kein Hühnchen gegessen habe - und später mit Begeisterung.

Anfangs waren die Chicken Wings meine ersten Versuchs"kaninchen" - vor allem, weil der Knusprige-Haut-zu-Fleisch-Anteil einfach unschlagbar ist. Und auch, weil ich nur eine kleine Mikrowelle mit Heißluftofen hatte.

Paprika-Salz-Würzung war mir zu langweilig und ich wollte es feurig haben, da ich zu der Zeit auch viel mit Chili ausprobiert hatte. Dies war die Geburtstunde meiner Liebe zu Dry Rubs - und meine Freunde mussten sehr leiden, da ich die Angewohnheit hatte, es sehr gut mit dem Chili zu meinem.



Zutaten


Trockenmarinade

2 TL Paprika, mittelscharf
1/2 TL Rauchpaprika
1 TL Koriandersamen, gemahlen
1/2 TL Zitronenpfeffer, gemahlen (ich mörser das noch, da der Pfeffer oft geschrotet ist)
1/2 TL Cayennepfeffer
1 TL Senfkörner, gemahlen
1 TL Meersalz

Das Rub reicht für etwa 10-15 Chickenwings


Zubereitung

Die Chicken Wings waschen und trockentupfen. Anschließend alle Zutaten der Marinade in einer Schüssel vermischen und die Chicken Wings gut damit einreiben. Die marinierten Hühnchenflügel am besten über Nacht im Kühlschrank einwirken lassen.

Den Ofen auf 200° C vorheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, die Chicken Wings mit der Unterseite nach oben auf das Grillrost legen und in die mittlere Schiene schieben - dabei nicht vergessen, ein Belch unter den Rost zu legen/schieben! Die Chicken Wings nun für 10 Minuten backen. Anschließend umdrehen, den Ofen auf 220°C hochdrehen und die obere Seite ebenfalls 10 Minuten backen lassen.

Und fertig sind sie. Am besten noch für ca. 5 Minuten im Ofen lassen - Tür dabei leicht geöffnet und etwas abkühlen lassen. Dazu passen hervorragend Ofenkartoffeln mit Sour Cream.

Die Wings schmecken übrigens auch superlecker vom Grill.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Wynni's Beer-Butt-Chicken

Wie schon im Eintrag zum Russischen Salat erwähnt, durften wir die mallorquinische Küche näher kennen - und vor allem lieben - lernen. Für meine Freunde gut erkennbar an den 3 Kilo, die ich mehr mit nach Hause gebracht habe. :D

Da die Mallorquiner häufig gegrilltes Zitronenhünchen zu diesem Salat essen, erkannte ich meine Chance, endlich einmal Beer-Butt-Chicken auszuprobieren.

Und ja, das Huhn wird wirklich auf eine Bierdose gesetzt! Bei einem kleineren Huhn reicht eine kleine, breite Dose (0,33 - z.B. SchwippSchwapp), ein großes (etwa ab 1,5 Kilo) braucht eine größere (0,5 - z.B. Holsten). Am besten zur Sicherheit beide Größen kaufen.

Bitte vorher testen, ob das Huhn "stehend" auch in den Ofen passt!! Daran wären wir mit etwa 0,5 cm beinah gescheitert. ;)

Reicht für etwa 4 Personen

Zutaten

1 ganzes Hühnchen
1 breite(, runde) Schale, die backofengeeignet ist

Für das Rub

2 TL Paprikapulver, süß
1 TL Paprikapulver, scharf
1 TL Pfeffer, gemahlen/gemörsert
1 EL Meersalz
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Thymian, getrocknet
1 Prise Muskat

Für die Beer-Can-Mischung

1 Dose Bier - wir hatten ein Pils, Schwarzbier ist aber sicher auch interessant
1 Zitrone
4 Stengel frischer Thymian
3 Knoblauchzehen, mit Schale


Zubereitung

Den Ofen (Ober- und Unterhitze) auf 230° vorheizen.

Das Hühnchen waschen und trockentupfen, Innereien werden nicht benötigt. Die Gewürze für das Rub in einer Schüssel zusammenmischen und das Hühnchen damit komplett einreiben. Wenn das Huhn vorher mit etwas Olivenöl bestrichen wird (ca. 1 EL), haftet die Trocken-Marinade besser. Anschließend Gockel beiseite stellen und das Rub einwirken lassen.



Die Hälfte des Bieres wegschütten oder austrinken und die Dose mittig in eine breite (runde) Schüssel stellen. Die Zitrone gut waschen, halbieren und eine Hälfte auspressen. Den Saft zum Bier in die Dose geben - Achtung, das schäumt! Ebenso den Knoblauch und den vorher natürlich gewaschenen Thymian mit in die Dose stecken. Ich habe zusätzlich auch noch 2 kleine Schnitze der übrig gebliebenen Zitrone mit hineingegeben.

Nun ist es soweit, das Huhn auf die Bierdose setzen und mit der Schale in den Ofen schieben - eine wahre Balance-Übung, die mein Götterfreund perfekt gemeistert hat .



Nun das Huhn bei 230° 10 Minuten braten, danach auf 165° Grad runterdrehen und weitere 50 - 60 Minuten im Ofen garen.



Anschließend Schale aus dem Ofen nehmen (auch hier ist wieder Geschick gefragt) und die Dose aus dem Hühnchen entfernen - wir haben die rabiate, wenn auch etwas unsaubere Viele-Handtücher-und-Topflappen-Lösung gewählt.

Das Huhn auf eine Platte/Teller/Holzbrett legen, mit einem großen Messer/der Geflügelschere teilen und ab auf dem Tisch damit.


Guten Appetit!


Mein Tipp

Wir haben ein ähnliches Rezept bereits schon einmal mit weniger qualitativ hochwertigen Hühnchen ausprobiert. Das Fleisch ist hier wirklich entscheidend für den Geschmack. Das Penny-Huhn tut es auch, jedoch mit einem glücklichen, Bio-Huhn wird es einfach nur göttlich.

Da ich Hühnchen grundsätzlich immer würzig mag, bevorzuge ich mein eigenes Dry Rub, das ihr auch in diesem Blog finden könnt.



Dazu passt auch richtig gut - wenn man den schönen Saft, der sich in der Schale befindet nicht wegtun möchte - Ofenkartoffeln, die mit dem Hühnchen im Ofen gegart werden.

Dafür 6 Kartoffeln, mit Schale, achteln, etwa 100g Cocktailtomaten vierteln und zusammen mit 6 Knoblauchzehen (mit Schale) sowie 2 Stängel frischer Rosmarin, 2 EL Olivenöl, 1 TL Salz in einer Schüssel vermengen und in der Schale rund herum um das Hühnchen verteilen. SUPERLECKER!

Nachtrag (Achtung Werbung, aber ich bin super begeistert!): Ich habe mir vor kurzem eine Pfanne gekauft, die eigentlich für einen Grill gedacht ist. Diese ist perfekt für die Menge Hühnchen und Kartoffeln, hat gleich den Aufsatz integriert und lässt super gut ohne Unfälle (und ich als Tollpatsch kenne mich mit Unfällen sehr gut aus) aus dem Ofen nehmen. Ihr könnt sie hier finden.

Freitag, 24. August 2012

Dry Rub für Hühnchen

Zutaten

1 TL Oregano
1 TL Thymian
1 TL Paprika, mittelscharf
1/2 TL Rauchpaprika
1 TL Koriander, gemahlen
1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Zitronenpfeffer, gemahlen (ich mörser das noch, da der Pfeffer oft geschrotet ist)
1/2 TL Cayennepfeffer
1 TL Senfkörner, gemahlen
1/4 TL Ingwer
1 TL Meersalz


Die Menge reicht für etwa 800 g Hühnchenflügel oder ein Brathähnchen. Die Würzmischung ist wirklich würzig. Wer salzarm isst, sollte nur 1/2 TL Salz nehmen. Während durch das Salz meiner Erfahrung nach die Haut wirklich sehr schön knusprig wird.

Lynn's Chilli-Con-Carne-Gewürzmischung

Gewürzmischung

2 EL Kreuzkümmel, gemahlen
2 EL Koriandersaat, gemahlen
4 EL Paprika edelsüß, gemahlen
1 EL Paprika, rosenscharf, gemahlen
1 EL Cayennepfeffer, gemahlen
3 EL Meersalz
1 EL Orangenpfeffer - da ich es nur in körniger Form da hatte, habe ich ihn gemörsert
2 EL Oregano, gerebelt
2 EL brauner Zucker (normaler Zucker tut es aber auch)
3 EL Maisstärke (Maizena, Mondamin Speisestärke)
1 EL Kakaopulver
1 Prise Zimt, gemahlen

Optional - als Variation (zusätzlich zum Grundrezepts möglich) :D

2 TL Chilli
1 TL Piment, gemahlen
1 TL Nelken, gemahlen

Einfach alles vermischen. Reicht für etwa 3 - 5 große Töpfe Chilli.

Freitag, 17. August 2012

Lynn's Buffalo Wings

Da mich ja nicht jeder persönlich kennt, hier ein Geheimnis:

ICH LIEBE Chicken Wings!!

Und da mein Freund fast ausschließlich Hühnchen isst - wenn man ihm die Wahl lässt - probiere ich hühnchentechnisch eine Menge aus. So auch Buffalo Wings.

Nun koche ich schon seit über 10 Jahren gut oder auch mal weniger gut und habe leider die unmögliche Angewohnheit, ein Rezept zu lesen und das schon von vornherein anzuwandeln. So auch wieder geschehen bei diesem. Ich finde die Wings wirklich lecker und sie sind trotz Vorgarung nicht zu trocken.

ACHTUNG: Die Wings werden 24 Stunden mariniert. Wer nicht so viel Zeit – oder Geduld – hat, kann sie auch weniger lang marinieren. Meiner Meinung nach sollten sie aber mindestens 1 Stunde in der Marinade ruhen.


Zutaten

2-3 Packungen Hühnchenflügel

40 ml Tabasco
3 Knoblauchzehen
1 EL Petersilie
1 EL Basilikum
2 EL Tomatenketchup
2 TL Paprikapulver
1 EL Cayennepfeffer
Zitronensaft
Salz und Pfeffer

3 EL Mehl
125 g Margarine (Zimmertemperatur)

Benötigtes Zubehör

Pürierstab
hohes Gefäß zum Pürieren
Plastikschüssel zum Marinieren
Kühlschrank :D
Schneebesen


Zubereitung

Den Ofen auf 200°C Heißluft vorheizen, die Hühnerflügel waschen, trockentupfen und beiseite legen.

Während der Ofen warm wird, die Zutaten für die Marinade - Tabasco, Knoblauch, Petersilie, Basilikum und Ketchup - in ein hohes Gefäß (ich nehme meinen Messbecher) geben und pürieren.

Anschließend mit den Gewürzen (Paprikapulver, Cayennepfeffer, Salz und etwas! Pfeffer) abschmecken. Ich nehme auch noch einen Spritzer Zitronensaft – muss man aber nicht – denn durch den Tabasco ist hier schon eine gute Säure gegeben. Wenn die Soße für Euch würzig genug ist, das Mehl und die Margarine mit dem Schneebesen unterrühren und kalt stellen.

Nicht vergessen, ein Blech unter das Grillrost zu schieben, damit die Flüssigkeit nicht in den Ofen tropft!!! Das stinkt und qualmt sonst.

Nun die unmarinierten Hühnerflügel auf ein Grillrost legen und auf mittlerer Schiene im Ofen erst 10 Minuten von der einen Seite, anschließend 10 Minuten von der anderen Seite garen. Nach 20 Minuten die Chickenwings aus dem Ofen nehmen, in eine Plastikdose legen und kurz auskühlen lassen.

Jetzt eine Hälfte der Marinade in ein Extragefäß abfüllen und zurück in den Kühlschrank stellen. Jeden Flügel mit der Marinade bestreichen und diese etwas einmassieren, Dose schließen und für 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die 24-Stunden-marinierten Hühnchenflügel im Ofen bei 200°C Heißluft auf dem Backblech – Backpapier drunter legen nicht vergessen - für ca. 45 Minuten garen.

Ich bestreiche sie anfangs alle 5-10 Minuten mit der beiseite gestellten Marinade - dies könnt ihr mit einem Pinsel oder einfach mit einem Löffel machen. Die letzten 15 Minuten lasse sie dann ohne weiteres Bestreichen bei 180°C zu Ende braten.

Et voilá,: Fertig sind sie.


Tipp

Da bei mir Kräuter grundsätzlich sterben und ich diese jedoch gern frisch und auch täglich verwende, habe ich immer welche im Tiefkühler. Ich kaufe diese frisch abgepackten bei Penny, Metro oder wo auch immer ich sie sehe und packe diese sofort in den TK. So habe ich immer welche da, wenn ich welche brauche und sie halten wesentlich länger als im Kühlschrank. Zudem finde ich, dass sie fast genauso schmecken wie frische. Zur Not tun es auch getrocknete Kräuter, lasst Euch davon nicht abschrecken – schließlich passen die nicht immer zu jedem Geldbeutel oder in den Kühlschrank.

Leider vertrage ich Tabasco, auch wenn ich ihn liebe, nicht sehr gut. Ich nehme etwas Tabasco weniger und dafür eine frische Chilischote, die mitpüriert wird. Superlecker und trotzdem scharf, die Säure vom Tabasco stelle ich mit ein paar Spritzern Zitronensaft (nicht Citronat!!!) her.

Zu Buffalo Wings wird meinst klassisch Blue Cheese Dip und Gemüsesticks gereicht. Ich liebe zu Chicken Wings Rosmarin-Ofenkartoffelecken und Sour Cream. Das hat den Vorteil, dass der Ofen nur einmal angeworfen werden muss. Denn ich lege die Wings einfach mit auf das Blech zu den Ofenkartoffeln. Und es ergibt zugleich einen superwürzigen Sud, den man als Soße dazu reichen kann. Sour Cream kann man übrigens auch superschnell und ganz easy (ist bei vielen Essern auch günstiger als die wirklich gut, aber etwas teure Sour Cream von Blockhaus) selbst machen. :D


FAZIT

Super, auch vom Schreiben bekomme ich Hunger. Ich muss sie wohl bald mal wieder machen - vielleicht schon morgen. Gut, dass ich alle Zutaten dafür immer zu Hause habe. ;)

(Originalquelle: http://www.chefkoch.de/rezepte/166711072442094/Buffalo-Wings.html)

PS: Bilder folgen noch. Noch muss ich mich mit der Technik vertraut machen.